Termine Seminare
Alle Seminare beginnen um 9 Uhr und enden etwa um 16 Uhr.
16.04.2011: Seminar "Trick Dogging "
Viele Hunde und deren Besitzer kommen auf noch mehr Ideen, so dass diverse Trends über den „großen Teich“ zu uns „hinüber schwappen“. Eine Möglichkeit, den eigenen Hund im Alltag geistig zu beschäftigen und die Bindung zu ihm zu festigen, stellt das so genannte "Trick Dogging "dar. Damit ist nichts anderes gemeint, als dem Hund Kunststücke beizubringen. Hierbei handelt es sich nicht nur um bloßen "Firlefanz", sondern um echte Beziehungsarbeit… Und ohne Beziehung keine Erziehung.
Geplante Themen sind:
- Lernverhalten des Hundes, Schwerpunkt positive Verstärkung
- Hilfsmittel Clicker: Timing ist alles
- Welche Tätigkeiten mag mein Hund?
- Wie kann ich ihn motivieren?
- Was liegt im Rahmen der Möglichkeiten (Deutsche Dogge laufen lieber auf vier statt auf zwei Beinen…)
- Ziele von Trick Dogging
- Equipment und mehr
- Trick „Kategorien“
- u.v.m.
17.04.2011: Seminar „Dog Dancing“
Für alle großen und kleinen 2-und 4-Beiner, die Rhythmus im Blut haben bzw. gern an der gegenseitigen Kommunikation arbeiten möchten, ist Dog Dancing genau das Richtige. Hund und Halter lernen auf die Körpersprache des anderen zu achten - gelingt dies, ist der Schritt zur ersten Tanzfigur ein "Kinderspiel".
Geplante Themen sind:
- Lernen (über positive Verstärkung)
- Körpersprache Mensch
- Körpersprache Hund
- Übungsaufbau
- Verhalten einfangen/formen
- Was ist individuell möglich? Grenzen erkennen
- Basisübungen (Drehen, Rollen, Springen,…)
- Wie geht's weiter?
- Der "perfekte" Auftritt
- Mögliche Hilfsmittel
- u.v.m.
Termin offen: Seminar „Nasenarbeit“
Mittlerweile steht in fast jedem (guten) Hundebuch etwas zu dieser Thematik geschrieben und wir Hundebesitzer sollten uns dazu aufgefordert fühlen, unsere Hunde geistig über das Niveau eines "Spaziergangs um alle vier Ecken" hinaus fit zu machen. Spuren-/Verloren- und sonstige Suchvarianten bieten hierbei eine gute Möglichkeit den Hund gemäß seiner natürlichen Veranlagung auszulasten. Das Seminar liefert euch einen Überblick über die gängisten "Nasenspiele" und soll euch Anregungen für den Alltag liefern - für jeden Hund werden wir die passende Beschäftigung finden.
Geplante Themen sind:
- Der Hund – ein Nasentier
- Vergleich Mensch – Hund
- Evolution: Wozu schnüffeln – Sinn und Zweck
- Einsatzmöglichkeiten und Alltagstauglichkeit (Futter-/Verlorensuche, Mantrailing u.ä.)
- „Bindung suchen“
- Was ist ZOS?
- Vorstellung verschiedener "Suchoptionen" (Neues erkunden, Leckerlisuche, Suche mit Apport, Memory etc.)
- Jagdverhalten umlenken
- Hilfe für unsichere Hunde mittels „Umwelterkundung“
- Hilfsmittel Clicker
- u.v.m.
14.05.2011: Seminar "Aggression"
Wohl die meisten Hundebesitzer kennen es, dass Ihr Hund in bestimmten Situationen "aggressiv" reagiert; doch was steckt dahinter? Und wie kann man/frau damit umgehen?
Geplante Themen sind:
- Was ist Aggression? Wie entsteht sie?
- Offensiver/defensive Aggression
- Gründe für aggressives Verhalten (Ressourcenverteidigung, Territorium, Angst, Schmerz, Rangordnungskämpfe, Leinenaggression)
- gegen Konditionierung/Desensibilisierung/Kapitulation
- Beschäftigung als Therapieansatz
- Zusammenarbeit schafft Grenzen und Möglichkeiten
- u.v.m.
18./19.06.2011: Seminar „Dummytraining“
Dieses Seminar ist für alle Hunde, die Jagen zur Passion haben oder alles ins Maul nehmen möchten. Die Dummyarbeit ist eine tolle Möglichkeit, den Hund sowohl geistig als auch körperlich auszulasten. Es kommt „niemand“ zu Schaden und trotzdem kann der Vierbeiner ein Stück weit seinen natürlichen Trieben nachgehen.
Geplante Themen sind:
- Verloren Suche
- Verweisen
- "Ersatzbeute"
- Aufbau über Preydummy
- Was Hund zu alles tragen kann è "Haushaltshelfer"
- Suche zu Wasser/Land/oben und unten
- Wozu dient die Dummyarbeit è u. a. ursprüngliche Verwendung
- Aus welchen Teilschritten setzt sich das Apportieren überhaupt zusammen?
- Dummy-Arten und ihr möglicher Einsatz (verschiedene Apportel)
- Wie bringe ich meinem Hund das Apportieren bei?
- Schwierigkeitsgrad variieren (Gelände, Art des Dummys und seine Größe, Ablenkung…)
- Mögliche Probleme beim Apportieren (z. B. mögliche Ressourcenverteidigung)
- "Impulskontrolle" üben
- Hergeben als Alternative zum Ausgeben
- u.v.m.
16.07.2011: Seminar „Mensch-Hund-Kommunikation“
Ohne gegenseitige Verständigung, also Kommunikation (lateinisch" communicare ", zu dt.“ teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“), läuft nichts in der Welt von uns Lebewesen. Um angemessen reagieren zu können, müssen wir unser gegenüber verstehen und umgekehrt; ganz gleich, ob es sich dabei um inne amtliche oder zwischenstaatliche Kommunikation handelt.
Geplante Themen sind:
- Was ist Kommunikation?
- Wege der Kommunikation beim Menschen
- Wege der Kommunikation beim Hund
- Verständigung Mensch – Hund
- Verständigung Hund - Mensch
- Verständigungsprobleme/Fehlerquellen
- Lernverhalten Hund - Grundlagen
- Durch Körpersprache lenken
- Aktion - Reaktion è wer übernimmt den aktiven Part?
- Ausbildung: korrekte "Hilfengebung"
- u.v.m.
13./14.08.2011: Seminar „Antijagdtraining“
In jedem unserer Hunde stecken die Urinstinkte zur Jagd. Verschiedene Jagd- oder Hütehundrassen wurden zu bestimmten Spezialisten auf Teilgebieten herangezüchtet. Bei den meisten Hunden ist das Jagdverhalten allerdings total unerwünscht; es macht sie quasi "gesellschaftsunfähig".
Geplante Themen sind:
- Was ist Jagdverhalten und aus welchen Sequenzen besteht es?
- Aus welchen Gründen jagt ein Hund?
- Anreize für Jagdverhalten: Kinder, Sportler, Autos, Kleintiere etc.
- Rechtliches ("Kommt ein Jäger daher...")
- Verhalten "umlenken"
- Alternativen und Möglichkeiten zur Auslastung bieten
- Ist der Einsatz von sog. "Erziehungshalsbändern" u.ä. Strafreizen sinnvoll?
- Bindungsarbeit contra Langeweile
- Impulskontrolle und Frustrationstoleranz
- Managementmaßnahmen und Kompromisse
- Laufleinen und ihre Tücken
- Anlagen und Instinkte für sich nutzen: Mantrailing, Verlorensuche, Fährtensuche, Reizangel etc.
- u.v.m.
17.09.2011: Seminar" Der ängstliche Hund"
In unserer heutigen Gesellschaft leiden viele Hunde unter diversen Ängsten bzw. sind allgemein ängstlich. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen Tierschutzhund oder einen Zögling eines Rassehundevereins handelt – mangelnde bzw. schlechte Erfahrungen im Welpenalter führen häufig zu Unsicherheiten seitens des Hundes. Einigen Dingen kann man durch Training vorbeugen, andere wiederum für den Hund erträglicher machen. Wer geht schon gern gestresst und ängstlich seinen Lebensweg?
Geplante Themen sind:
- Was ist "Angst"? – Körpersprache/Ausdruck des Hundes
- Wie entstehen Ängste?
- Phobie, Angst, Ängstlichkeit, Vorsicht/Unsicherheit - Unterschiede
- Angstaggression
- Entspannungstraining (konditionierte Entspannung)
- "Beschäftigungstherapie" (Probleme lösen è Selbstbewusstsein)
- Welche Ängste gibt es? ("Südhund" in der Großstadt, Trennungangst u.ä.)
- Therapiemöglichkeiten
- Stresssignale
- Rolle der Schilddrüse
- Lerntheorie –Grundlagen
- Ursachen für Angst (Gewitter, Fremde, Geräusche, …)
- Sinnvolles Verhalten des Menschen
- Emotionen ändern
- Erste Trainingsansätze/Managementmaßnahmen
- Gemeinsames Erleben der Umwelt stärkt das Selbstvertrauen
- u.v.m.