"Lieblingshunde"**

American Cocker Spaniel  

 

Einst wurde er für die Jagd aus dem Englischen Cocker Spaniel herausgezüchtet und ist heute die kleinste Spanielrasse. 

 

Verfügt er auch heute noch über Jagdtrieb, so hätte er doch aufgrund seines üppigen Haarkleides wohl nicht die Chance, seine Beute ausdauernd zu verfolgen, da sein Fell ihm das Laufen fast unmöglich macht. So mutierte der einst zur Jagd eingesetzte Hund zum beliebten Begleit- und Ausstellungshund.

 

Aufgrund seines Charakters gilt er als Anfänger- und Familienhund, der es liebt, mit Kindern herumzutoben. Er ist lebhaft, intelligent, leicht erziehbar, mutig und arbeitet gern. Er braucht ausreichend Bewegung, da er zu Verfettung neigt. Seine Haarpracht bedeutet für den Besitzer einen hohen Pflegeaufwand. Um ihn draußen gut steuern zu können, benötigt er ein gutes Grundgehorsam (Jagdtrieb!). Trotzdem er wie ein zu groß geratener Schoßhund aussieht, ist er wachsam – liebt und braucht jedoch engen Kontakt zu seiner Familie.

 

Die Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei 13 und mehr Jahren.

 

Weitere Infos unter WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1100

 

 

Beagle

   

Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Laufhundrasse. Der Beagle ist einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Hunde in Großbritannien. Er wurde und wird vor allem für Treibjagden (zu Fuß) auf Hasen und Füchse eingesetzt. Bei uns ist er zu einem beliebten Begleithund geworden. Trotzdem er als Meutehund gezüchtet wurde, braucht er nicht zwangsläufig Artgenossen um sich herum. Der Sozialkontakt unter Hunden sollte aber in jedem Fall auch hier nicht fehlen. 

 

Der Beagle ist ein lebhafter, treuer, heiterer, anhänglicher und zeitweilig als „starrköpfig“ bezeichneter Hund. Letztere Eigenschaft verdankt er seiner Fähigkeit, schnell Lücken in der Erziehung zu erkennen, wenn diese schief läuft, und sich zu verselbständigen. Er liebt lange Gassirunden, kann aber (zumeist) aufgrund seines enormen Jagdtriebs nicht frei laufen gelassen werden. Er ist äußerst „spurtreu“ und verfolgt das Wild mit lautem Gebell (Geläut). Der Beagle ist äußerst verfressen und erinnert zuweilen an einen „Staubsauger“.

 

Leider wurde diese Rasse aufgrund ihrer Gutmütigkeit und Anpassungsfähigkeit als Versuchstier entdeckt, so dass viele Tiere – zumindest einen gewissen Anteil ihres Lebens – in Laboren sitzen, wo sie keinerlei Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Übernimmt man nach seiner „Entlassung“ solch einen Hund aus dem Tierschutz, muss man viel Geduld und Zeit investieren, um den Hund in seine neue Welt zu integrieren.

 

Bei guter Haltung kann dieser verspielte Hund mit dem einnehmenden Wesen etwa 12 bis 15 Jahre alt werden.

 

 Hier noch ein paar weitere Infos: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1157 

 

 

Border Terrier

   

Dieser kleine Vertreter der Terrier wurde ursprünglich für die Hatz von Füchsen gezüchtet, um diese wieder aus dem Bau zu treiben. Ausdauer und Schnelligkeit ließen diesen kleinen Kerl mit der Hetzmeute Fuß halten.

 

Terrier typisch ist er hart im Nehmen und fürchtet keinen Gegner. Er ist lebhaft, temperamentvoll, kinderlieb, anhänglich, treu und friedlich mit Artgenossen. Er liebt Bewegung und Sport und dank seiner Schnelligkeit und Intelligenz ist er gut für Agility geeignet.

 

Damit ihm nicht langweilig wird und z. B. beginnt, zu wildern, braucht er häufiges Training. In der Erziehung braucht er liebevolle Konsequenz (wie fast jede Hunderasse). Trotz seiner geringen Größe scheut er nicht davor, sie beim Joggen, langen Spaziergängen oder am Rad zu begleiten. Seine Lebenserwartung liegt bei etwa 15 Jahren.

 

 

Bullmastiff

 

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in England Kreuzungen aus Bulldogge und Mastiff zur Bekämpfung von Wiilderern auf Gutshöfen eingesetzt. Diese bewachten zudem Güter und gingen gegen Viehdiebe. Heute ist der Bullmastiff bei der Armee, der Polizei und als Begleithund unterwegs.

 

 

Wie auch die Bulldogge schätzt der Bullmastiff „Unterordnung“ in der Erziehung eher weniger. Daher muss sein Besitzer ein hohes Maß an Geduld und liebevoller Konsequenz an den Tag legen. Diese Rasse stellt an ihren Halter keine besonderen sportlichen Ansprüche, jedoch gehen die Tiere gern spazieren.

 

 

Er verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb, wodurch er seine Familie stets verteidigt. Ansonsten verfügt der Bullmastiff über einen ruhigen/ausgeglichenen Charakter, ist treu, geduldig, freundlich und sanft gegenüber Kindern. Er neigt weder zum Streunen, noch zum Wildern und zeigt sich gegenüber Fremden gleichgültig.

 

 

Aufgrund seiner Körpermasse liegt seine Lebenserwartung bei etwa 10 Jahren.

 

 Weitere Infos bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=665

 

 

Bullterrier

 

In Bearbeitung.

 

 

Chow-Chow

 

In Bearbeitung.

Dalmatiner

  

Im 19. Jahrhundert wurde diese auffällige Rasse als ausdauernder Begleiter von Pferdekutschen (in Großbritannien/Europa) eingesetzt; angeblich zum Schutz vor Straßenräubern. Bei Walt Disney wurden diverse Filme über den Dalmatiner gedreht. Nachdem „101 Dalmatiner“ (Realfilm) 1996 auf den Markt kam, wurde die Rasse zum Modehund.

 

Die etwa 60 cm hohen Hunde werden komplett weiß geboren und erhalten erst mit zunehmendem Alter ihre typische gefleckte Färbung. Die Tupfen können entweder schwarz oder braun sein.

  

Der Dalmatiner ist ein lebhafter, kraftvoller, wachsamer freundlicher und intelligenter Hund, der sich auch gut in eine Familie integrieren lässt und die Nähe zum Menschen braucht. Er benötigt viel Bewegung, so dass er zu stundenlangen Spaziergängen, Ausritten oder Radtouren nicht Nein sagt.

 

Leider blieb auch der Dalmatiner nicht von diversen Krankheiten verschont. So kommt Taubheit (von Geburt an) häufig vor, die Hunde weisen eine hohe Allergieempfindlichkeit auf und neigen zu Nierenerkrankungen. Die Lebenserwartung liegt bei 10 bis 12 Jahren.

 

 Weitere Informationen bei WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1179

 

 

Designerdogs

 

Wer uns hier so freundlich ansieht ist ein Goldendoodle - einer von diversen Vertretern der sogenannten Designerdogs - quasi "reinrassigen Mischlingen". Bei vielen dieser Kreuzungen spielt der Pudel eine große Rolle. Seine Abkömmlinge haaren nicht und sind somit bestens für Allergiker geeignet (jedenfalls machen die Züchter dieser Tiere hiermit Werbung).

 

In den USA hat dieser neue Boom in Hundekreisen begonnen und macht auch vor uns Europäern nicht halt. Ob Labradoodle (Labrador x Pudel), Goldendoodle (Golden Retriever x Pudel), Poogle (Pudel x Beagle), Puggle (Mops x Beagle) oder Jackapoo (Jack Russell Terrier x Pudel) - angeblich sollen diese Hunde nur das Beste ihrer Eltern mitbringen, doch wer sich ein bisschen mit Genetik auskennt, sieht, dass bei dieser Aussage nicht alles stimmen kann.

 

Im Internet findet man zumeist Bilder von Designerdog-Welpen. Schon allein daran erkennt man, dass es sich um einen recht neuen Trend handelt und erst die Zukunft zeigen wird, was an den einzelnen Kreuzungen wirklich dran ist.

 

Trotz allem verhilft diese neue Welle vielleicht auch den teilweise stark in Mitleidenschaft gezogenen Rassen, deren Standards dringend überarbeitet werden sollten, um auch künftig diese breite Masse an Hundetypen zu haben. Für manch einen Hund sieht die Zukunft nämlich aufgrund von Qualzüchtungen, die fast nicht mehr mit dem Leben vereinbar sind, schwarz aus.

 

 

 

Deutsche Dogge

 

Diese Riesenrasse geht auf die Tibetdogge zurück und trug in der Römerzeit auch den Beinamen „Herrscher der Zirkusarena“. Die Dogge stammt trotz ihrer diversen anderen Namenszusätze aus Deutschland und wurde hier zur Jagd auf Wildschweine, Hirsche und Bären vom Adel genutzt. Zudem liefen die imposanten Tiere neben Kutschen her, um diese vor Wolfsangriffen zu schützen. Otto von Bismarck erklärte die Dogge zu seiner Lieblingsrasse und ernannte sie zum „Reichshund“.

 

Heute ist die Deutsche Dogge eine der größten Hunderassen auf der Welt (Rüden müssen laut Standard mindestens 80 cm hoch sein, wobei die größten Vertreter ein Gewicht von 100 kg erreichen können). Dieser Riesenwuchs führt nicht selten zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensfunktionen, wodurch diese liebenswerten Tiere leider nur 5 bis 10 Jahre alt werden. Trotz ihrer Größe handelt es sich um einen sanften Riesen, der mutig, ausgeglichen, anhänglich und extrem treu ist. Die Dogge ist weder aggressiv noch nervös und liebt es, verhätschelt zu werden. Auch für Kinder ist sie sanfter Spielgefährte.

 

Es gibt sie in verschiedenen Farbschlägen (gelb, schwarz, blau, gestromt und gefleckt), so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Dogge bleibt nicht gern allein und fühlt sich auch in einer Wohnung wohl.

 

Die Welpenaufzucht ist eine richtige „Aufgabe“, da bei ihr stets auf die Ernährung geachtet werden muss. Auch eine Überlastung in jungen Jahren sollte vermieden werden, da es leicht zu einer Fehlbildung des Bewegungsapparates kommen kann. Die Dogge braucht Bewegung mit Menschen, die mit ihr Schritt halten können.

 

Mehr Infos bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1104

 

 

Dogo Argentino

 

Diese argentinische Dogge wird heute in ihrer Heimat noch zur Großwildjagd eingesetzt. Zu seiner Entstehung trugen u. a. der Old Fighting Dog of Cordoba (spanischer Kampfhund), die Englische Bulldogge, der Irish Wolfhound und der Pointer bei. Die Dogge wurde und wird für die Jagd auf Wildschwein, aber auch auf Puma und Jaguar genutzt. Später setzte man den Dogo Argentino auch bei Polizei und Armee als Gebrauchshund ein.

 

Die Rasse gilt als mutig, wachsam, schnell und zäh. Bei konsequenter Erziehung ist sie führig, treu und anpassungsfähig. Durch ihre Eigenschaften eignet sie sich sowohl als Apportier- und Laufhund als auch als Familienhund, da sie Menschen liebt. Viel Bewegung ist wichtig und bei guter körperlicher Konstitution steht auch dem Agility- bzw. Turnierhundesport nichts im Wege. Aufgrund ihrer guten Nase kann die Dogge auch als Schweiß- oder Fährtenhund ausgebildet werden.

 

Der Dogo Argentino wurde weiß gezüchtet, um ihn vor dem Fehlschuss des Jägers zu bewahren. Auch heute sind nur kleine dunkle Abzeichen am Kopf erlaubt. Die Weißfärbung führt nicht selten zu Taubheit. Aufgrund ihrer Körpergröße (bis zu 68 cm) wird diese Rasse nur ca. 10 bis 12 Jahre alt.

 

 Infos zu verschwundenen Hunderassen, wie z. B. dem  Cordoba-Kampfhund bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=954

 

 

Englische Bulldogge

 

Diese Rasse wurde als sog. „Bullenbeißer“ gezüchtet. Dies bedeutete, dass die Hunde in Schaukämpfen gegen Bullen gingen, sich in deren Nasen verbissen und trotzdem noch Luft bekommen mussten. Daher rührt die Form des kurzen Fangs mit dem Unterbiss. Später wurden die Tiere auch bei der Jagd auf wehrhaftes Wild und bei Hundekämpfen eingesetzt. Heute ist dieser unverwechselbare Hund ein beliebter Begleiter, der etwa das Alter von 10 Jahren erreicht.

 

Die Bulldogge liebt gemütliche Spaziergänge und braucht nicht viel Bewegung (viele Vertreter der Rasse leiden massiv unter Atemnot, so dass große Strecken schon aufgrund der körperlichen Konstitution einfach nicht möglich sind). Friedfertig und gleichzeitig mit einer hohen Tapferkeit ausgestattet, anhänglich, sanft und treu ist dieser Wohnungshund. Bei der Erziehung benötigt die Bulldogge Konsequenz. Sie liebt ihre Familie und Kinder, ist liebevoll und zutraulich. Auch Wachsamkeit gehört mit zu ihren Attributen.

 

Bei dieser Rasse müssen nach dem Füttern die Falten an der Schnauze gesäubert werden, sonst können hier Entzündungen entstehen. Auch die Bulldogge ist ein wahrer Meister des Schnarchens und aufgrund der besagten Atemnot verträgt sie keine Hitze.

 

 Weitere Infos zur Rasse bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=911

 

 

Englischer Cocker Spaniel

 

In Bearbeitung.

 

Weitere Infos bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1100 oder

http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=737

 

 

Eurasier

 

Erst 1973 wurde diese Mischung aus Chow-Chow, Wolfsspitz und Samojede von der FCI als Rasse anerkannt. Das Zuchtziel war von Anfang an, einen Familienhund vom Polarhundetyp zu kreieren.

 

Durch den Samojedenanteil ist der Eurasier zeitweise jagdlich motiviert. Er geht hin und wieder gern eigene Wege und gilt daher als „eigenwillig“. Er bellt wenig, ist treu, gesellig und verfügt über ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sein Temperament ist angenehm und ruhig. Er ist wachsam, aber nicht aggressiv, und verteidigt seinen Besitz, wobei er äußerst anhänglich seinen Besitzern gegenüber ist. Bei Fremden neigt er anfänglich zu Reserviertheit. Er braucht eine liebevolle und gleichzeitig konsequente Erziehung.

 

Diese Rasse benötigt zwar regelmäßigen Auslauf (wie jeder andere Hund auch) aber muss nicht übermäßig viel bewegt werden. Er freut sich, wenn er überall dabei sein darf und kann etwa bis zu 15 Jahre alt werden.

 

Weitere Infos bei WUFF unter: http://wuff-online.com/pics/artikel/2005/06/eurasier.pdf oder

http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=725

 

 

Golden Retriever

 

In Bearbeitung.

 

Weitere Informationen von WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1132

 

 

Irischer Wolfshund

 

Hierbei handelt es sich um die größte unter den Hunderassen. Rüden werden bis zu 80 cm hoch und größer, wobei sie ein Gewicht von über 60 kg erreichen können. Der Irish Wolfhound gehört zu den ältesten Hunderassen und wurde im Mittelalter zur Hetzjagd auf wehrhaftes/schnelles Wild (v. a. Wölfe, Bären, Hirsche und Elche) eingesetzt. Später starteten Vertreter der Rasse bei Hunderennen.

 

Auch dieser Riese ist sanft, freundlich, treu und geduldig. Er gilt als außergewöhnlich tapfer und nicht schüchtern. Er braucht eine Erziehung ohne Zwang, wobei schon in jungem Alter die Leinenführigkeit trainiert werden sollte, da man ihm später kräftemäßig stark unterlegen ist. Der Wolfshund ist wachsam, nicht aggressiv und braucht regelmäßigen Auslauf. Wobei er aber auch in einer Wohnung zufrieden und ausgeglichen ist – Hauptsache, seine Familie ist bei ihm. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge; diese Vorliebe sollten seine Besitzer mit ihm teilen.

 

Aufgrund ihrer „Überdimensionen“ wird auch diese Rasse zumeist leider nur 6 bis 7 Jahre alt.

 

Weitere Informationen bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=647

 

 

Labrador Retriever

 

 "Nanuq" und "Filip" stellen hier nicht nur jung und alt, sondern auch hell und dunkel (zwei der drei möglichen Farbschläge) und Typ Show-Linie und Typ Arbeitslinie dar.

 

Mein Leben lang habe ich Labrador Retriever um mich herum gehabt und wurden unsere ersten schwarzen Vertreter noch irrtümlich als "Rottweiler ohne braune Flecken" angesehen, kennt heutzutage diese Rasse fast jeder. Der Labrador (kurz "Labi") gehört derzeit zu den populärsten Rassen in Deutschland und ist leider aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile mit allerlei Erkrankungen belastet.

 

Den Labrador gibt es in 3 Farbvarianten: schwarz - schokobraun - gelb (geht von fast weiß bis hin zu honigfarben). Trotzdem viele Vertreter dieser Rasse wie "Schmusebären" aussehen und sich gut als Familienhunde eignen, sind sie doch nach wie vor Arbeitstiere, die gefordert und gefördert werden wollen. Den sog. "will to please" bringen die meisten Labis mit, doch fertig erzogen kommt kein Hund auf die Welt. Der Labrador lernt gern und schnell und braucht fantasievolle und fitte Menschen, die ihm immer wieder neue Aufgaben zum lösen geben. Darf er lediglich auf der Couch sein Dasein verbringen (Kontaktliegen mag er sehr), verkümmert er seelisch und wirkt lethargisch.

 

Man kann mit dem Labi durch dick und dünn gehen. Er ist froh, wenn er dabei sein kann, hat jedoch mancherorts einen eigenen Kopf. Kurz gesagt, der Labrador Retriever ist ein Hund, mit dem man etwa 13 Jahre lang viel Spaß erleben kann und manch einer trägt den Clownfaktor in sich, so dass man jeden Tag mit einem Lachen beginnen kann - was gibt es besseres. 

 

 

Mastiff

 

Diese schwere Hunderasse wird auch als englische Dogge bezeichnet und wurde ehemals als Jagd- (bis ins 17. Jh. für die Wolfs- und Bärenjagd) und Schutzhund eingesetzt. Später wurden die Tiere zur Volksbelustigung als Kampfhunde missbraucht. Von ihnen stammen etliche weitere große und schwere Rassen ab (z. B. die Deutsche Dogge oder der Bullmastiff).

 

Das Gemüt des Mastiffs ist freundlich, gutmütig, ehrlich, liebevoll und ausgeglichen. Auch bei konsequenter Erziehung geht dieser Hund zeitweise seine eigenen Wege. Er braucht viel Platz, ist ruhig, still und sanft und verfügt über ein herzliches und treues Wesen. Mitunter reagiert er aggressiv auf Fremde - denn hier wird sein Wachtrieb geweckt. Er braucht unbedingt die Nähe zum Menschen.

 

Aufgrund ihrer Körpermasse wird auch diese Rasse nicht besonders alt - die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 7 bis 10 Jahren.

 

 

Mastino Napoletano

 

Dieser groß(artig)e Hund stammt aus Italien, wo er als Wach- und Schutzhund für Hof und Vieh gehalten wurde. Viele Züchter machten aus ihm eine gefährliche Rasse – einige wenige versuchen heute noch, das bisschen Positive zu retten.

  

Stammt der Hund von einem seriösen Züchter, ist er meist loyal und liebevoll gegenüber seinem Besitzer. Er braucht eine konsequente Erziehung und vor allem in frühem Alter eine umfangreiche Sozialisierung. Des Weiteren ist dies Rasse aufmerksam, energisch, tapfer, anhänglich und sanftmütig. Erwischt solch ein Hund mal einen Einbrecher, wird dieser gestellt und der Mastino schlägt so lang Alarm bis der Besitzer gewarnt ist.

 

Mastinos gehören in die Hände von verantwortungsvollen Spezialisten dieser Rasse, die über Hundeverstand verfügen. Auch heute noch werden die Hunde als Schutz-, Wach- und Begleithund eingesetzt, wobei sie so manche Sabberspur hinterlassen, da sie stark speicheln. Die Erziehung muss zwar konsequent, jedoch gewaltfrei und ruhig von statten gehen, da die Hunde sonst zu Unkontrollierbarkeit und Aggression neigen. Bei der Haltung sind zudem zu bedenken, dass die Hunde kälteempfindlich sind und viel Platz brauchen.

 

Nach der Fütterung muss die Schnauze der Hunde von Resten gesäubert werden, damit keine Entzündungen entstehen. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 10 Jahren.

 

Mops

 

In China und später auch in europäischen Salons wurde dieser kleine Kerls als Schoßhund von feinen Damen gehalten. Aufgrund des Kindchen Schemas war er jeher beliebt und wurde im Laufe der Zeit immer mehr auf „süß“ gezüchtet, was zu seinem extrem runden Kopf mit den großen, leicht melancholisch blickenden Augen führte. Seine Haut scheint im Nackenbereich und am Kopf ein paar Nummern zu groß, so dass die für ihn typischen Falten entstehen.

 

Heute gilt der Mops als idealer Wohnungshund. Er ist offenherzig, vertrauenswürdig, sensibel, anhänglich und durchaus intelligent. Sein einnehmendes Wesen und seine Kinderliebe machen ihn zum perfekten Gesellschaftshund. Er ist verspielt und seiner Familie treu ergeben. Gegenüber Fremden zeigt er sich misstrauisch. Mit anderen Hunden hat er in der Regel keine Probleme. Er ist leicht erziehbar, freundlich, liebt die Nähe zum Menschen und braucht es eher warm. Sein Temperament schwankt zwischen ruhig bis wild.

 

Der kleine Geselle kann mitunter ganz schön „lautstark“ werden – nicht unbedingt durchs Bellen, sondern eher durch Grunzlaute, Schnaufen und vor allem sein Schnarchen. Auf seine Ernährung muss geachtet werden, da er gern ein paar Gramm zu viel ansetzt. Daher braucht er ebenfalls regelmäßig Bewegung an der frischen Luft.

 

Auch beim Mops findet langsam ein Umdenken statt. Es werden wieder Möpse gezüchtet, die auf höheren Beinen die Welt erkunden und über einen längeren Fang verfügen. Aufgrund der kurzen Schnauze gehört in der Gegenwart eine Korrektur des weichen Gaumensegels fast zur Normalität. Dieses ist oftmals zu lang und behindert den Hund beim Atmen. Bei gesunden Möpsen kann man von einer Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren ausgehen.

 

 Artikel zum Thema Mops in der WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=996

 

 

Parson Russell Terrier

 

In Bearbeitung.

Pointer

 

In Bearbeitung.

Pudel

 

Ursprünglich stammt dieser Wasserhund wahrscheinlich aus Frankreich, wo er für die Jagd auf Enten gezüchtet wurde. Aufgrund seiner enormen Anpassungsfähigkeit gab es bald Vertreter der Rasse als Begleiter feiner Damen oder als Stars der Manege im Zirkus. Als Modehund der 50er Jahre wurde so mancher Pudel seiner natürlichen Färbung beraubt und pink, blau, gelb oder blau eingefärbt. 

 

Heutzutage ist er einer der beliebtesten Begleithunde und es gibt ihn in vier verschiedene Größen (Toy-/Zwerg-/Mittel- und Groß-Pudel). So ist quasi für jeden Mensch etwas dabei, da die Schulterhöhe von ca. 25 bis zu 58 cm betragen kann. Es gibt verschiedene Farbvarianten und Schur-Möglichkeiten; so verhalf die sog. „Löwenschur“ den Hunden bei der Wasserjagd zu mehr Auftrieb.

 

Allen Pudeln gemeinsam ist ihre Intelligenz (sie lernen „alles“) und ihr Wille, mit ihrem Menschen zusammen zu arbeiten. Die Hunde sind wachsam, treu, robust, fröhlich und sehr lauffreudig. Sie brauchen einen engen Kontakt zu ihrem Menschen und machen sowohl im Hundesport als auch als Familienhund eine äußerst gute Figur.

    

Aufgrund der Beschaffenheit seines Haarkleides (er hat keinen Fellwechsel) wird der Pudel gern von Allergikern gehalten. Sein Fell erfordert ein hohes Maß an Pflege in Form von Schur und Trimmen. Die Lebenserwartung hängt von der Körpergröße des Hundes ab – teilweise werden Pudel 17 Jahre und älter.

 

Hier noch ein Link  der Zeitschrift WUFF  zum Weiterlesen - Thema Großpudel: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=19

Oder über Pudel allgemein: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1128

 

 

Rauhaardackel

  

Beim Dackel (auch Dachshund oder Teckel) genannt, handelt es sich um einen typisch deutschen Vertreter unter den Jagdhunderassen. Er gilt bei der Verfolgung seiner Beute als extrem zäh mit enormer Ausdauer. Sein Verhalten ähnelt dem eines Terriers. Er kriecht gern in Baue und schreckt hier vor der direkten Konfrontation mit Fusch, Kaninchen oder Dachs nicht zurück.

  

Der Dackel im Allgemeinen ist wagemutig, energisch, aufgeweckt, schlau, robust, wachsam, sehr treu und verspielt. Er braucht die Nähe zu seinem Menschen. Man sagt ihm eine bisweilen ausgeprägte „Sturheit“ nach (Dackelkopf), die mit seiner ausgeprägten Selbständigkeit einhergeht. Diese verhilft dem Dackel aber auch dem Terrier in der Konfrontation mit der Beute dazu, selbständig Entscheidungen treffen zu können. Dackel müssen eine konsequente Erziehung durchlaufen und gut auf Artgenossen sozialisiert werden.

 

Auch wenn der Rauhaardackel gut in der Wohnung gehalten werden kann, sollte man nicht glauben, der Dackel wäre ein Schoßhund. Denn gerade der Rauhaardackel will beschäftigt sein. Heute wird der Dackel zumeist als Begleithund statt bei der Jagd geführt, warum also nicht einen Ausgleich auf dem Platz suchen.

 

 

Er muss regelmäßig getrimmt (ausdünnen des Fells mittels Trimmmesser) oder gestrippt (Ausdünnen des Fells mittels Händen) werden. Wie seine lang- und kurzhaarigen Verwandten gibt es auch ihn in drei Schlägen, nämlich als Kaninchen-/Zwergdackel und als Normalschlag.

 

Um der Dackellähme vorzubeugen, ist es für die kurzbeinige Rasse immens wichtig, regelmäßig und ausreichend bewegt zu werden; denn wer rastet, der rostet. Sogar als Reitbegleithund kann der kleine Kerl mithalten, da er über eine extrem große Ausdauer verfügt. Seine durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 12 bis 14 Jahren.

 

 Artikel über Dackel bei WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1117 oder

http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=60

 

 

Der Dackel – mutig aber ungezogen

(Alfred E. .Brehm)

 

Sprechen wir einmal über den Dackel. Er ist aufs Jagen erpicht wie kaum ein anderer Hund und könnte zur Verfolgung jeder Wildart verwendet werden, besäße er nicht die Unart, auf seinen Herrn wenig oder gar nicht zu hören.

 

Alle Dackel haben eine sehr feine Spürnase, ein außerordentlich gutes Gehör und dazu Mut und Ausdauer. Sie gehen selbst auf Wildschweine tolldreist los. Vor einem wütenden Eber können sie sich hervorragende schützen, denn dieser kann den Dackel wegen seines niedrigen Körperbaus ohnehin nicht so leicht fassen wie einen größeren Hund.

 

Dackel sind klug, gelehrig, treu, munter, wachsam und angenehm. Aber sie lassen sich von Fremden schwer zu Freunden gewinnen. Gegen andere Hunde benehmen sie sich äußerst zänkisch und kampflustig und streiten fast mit jedem, der sich ihnen naht. Selbst mit größeren Hunden, welche ihnen eine Niederlage in Aussicht stellen, nehmen sie es auf.

 

Bei der Jagd hat man seine liebe Not mit ihnen. Ein Dackel nimmt die Verfolgung des Wildes stets mit unglaublicher Gier auf und begibt sich in die ärgsten Dickichte, egal aus welcher Baumart sie bestehen mögen. Er findet – dank seiner vortrefflichen Sinne – auch bald das Wild auf, dann aber vergisst er alles. Mag er auch Früher noch so viel Prügel wegen seines Ungehorsams bekommen haben, gleichviel – sein Herr mag pfeifen, rufen und nach ihm suchen – es hilft nichts. Solange er das Wild vor Augen hat oder dessen Fährte verfolgt, geht er seinen eigenen Weg mit einer –Willkür, welche bei Hunden geradezu beispiellos ist. Stundenlang folgt er dem aufgescheuchten Hasen, stundenlang scharrt und gräbt er an einem Bau, in welchen sich ein Kaninchen geflüchtet hat. Unermüdlich jagt er hinter einem Reh drein und vergisst dabei völlig Raum und Zeit.

 

Ermüdet er, so legt er sich hin, ruht aus und setzt dann seine Jagd fort. Erwischt er ein Wild, z. B. ein Kaninchen, so schneidet er es an, das heißt, er beißt es tot und reißt es auf und frisst im günstigsten Falle die Eingeweide. Wenn er aber sehr hungrig ist, frisst er auch das Tier auf. Er weiß, dass er dafür bestraft wird. Er versteht genau, dass er Unrecht tut. Doch das ist ihm gleichgültig. Die Jagdbegierde überwindet alle Furchtvor Strafe. Aus diesen Gründen ist der Dackel für gewöhnlich nur zu einer Jagdart zu gebrauchen, nämlich, unterirdisch wohnende Tiere aus ihren Höhlen zu treiben.

 

Schon sein niedriger Bau, seine krumm gebogenen Beine und die kräftigen Pfoten mit den Scharfen Krallen deuten darauf hin, dass er zum Graben und zum Befahren von Bauen außerordentlich geeignet ist. Sein Mut, seine Strake und seine Ausdauer sichern ihm bei solchen Jagden den besten Erfolg. Vom Dachs oder vom Fuchs wird der Dackel oft heftig gebissen. Das stört ihn aber wenig. Er ist viel zu mutig, als dass er dergleichen ruhmvolle, im Kampfe erworbene Wunden beachten würde.

 

Man muss es selbst angesehen haben, mit welcher Begierde er solche unterirdischen Jagden betreibt, um dem – trotz mancher ärgerlicher Eigenschaften – liebenswürdigen Gesellen von Herzen zugetan zu sein. Welche Ungeduld, wenn er nicht gleich einschlüpfen darf! Welcher Jammer, wenn er sehen muss, dass ein anderer bevorzugt und in den Bau gelassen wird! Am ganzen Leibe zitternd vor Jagdbegier, winselt er kläglich, aber leise und verhalten, und verschwendet an seinen Herrn bittende Blicke, um den gestrengen Gebieter zu erweichen, dass er ihm gestatte, wenigstens nachzusehen, ob der verhasste feind in seinem Bau anwesend ist oder nicht.

 

Ist er dann endlich am Ziel seiner Wünsche, so kriecht er eilig in den Bau und arbeitet mit Bellen und mit Kratzen, dass ihm der Atem zu vergehen droht. Das Glatte, schöne Fell bestäubt und eingesandet, Augen, Nasenlöcher und Lippen mit Schmutzrändern umgeben, die Zunge schlaff – so erscheint er wieder vor dem Bau, um frische Luft zu schöpfen. Aber nur für Augenblicke, flugs geht es von neuem in die Röhre.

 

Hat er sich endlich bis zu dem Dachs oder zu dem Fuchs hindurchgearbeitet, so gibt es für diese kaum noch eine Verteidigung. Dem ungestümen Anprall des Dackels, seine Beharrlichkeit und seinen Kampfesmut widersteht auf die Dauer weder Grimbart, der Dachs, noch Reineke, der Fuchs. Heraus ans Tageslicht müssen sie beide.

 

Rhodesian Ridgeback

 

Diese Rasse stammt aus Südafrika, wo sie u. a. zur Löwenjagd eingesetzt wurde. Dies brachte ihr auch die weitere Bezeichnung „Löwenhund“ ein. Als ausdauernder Meutehund jagte diese Rasse neben Löwen auch Leoparden, Büffel und Antilopen, wobei sie kaum Wasser brauchte.

 

Seinen Namen verdankt die Rasse dem sogenannten „Ridge“, einem gegen den Strich wachsenden Haarkamm.

 

Bei dieser groß werdenden Rasse ist Konsequenz in der Erziehung das A und O – allerdings muss diese maßvoll und angepasst von statten gehen. Eine gute Motivation zur Mitarbeit zu finden, gestaltet sich oftmals als schwierig, obgleich (oder gerade weil) es sich um intelligente Hunde handelt. Der Ridgeback ist ein mutiger und angriffslustiger Kämpfer, der über ein hohes Temperament und viel Muskelkraft verfügt. Seit einiger Zeit ist dieser Spätentwickler ein Modehund – wohl nicht zuletzt aufgrund ihres ruhigen, fröhlichen und freundlichen Verhaltens im Haus.

 

 

Ridgebacks brauchen viel Platz und jede Menge Bewegung, wodurch sie für die Stadt gänzlich ungeeignet sind. Besitzer dieser Rasse sollten aktiv und kreativ sein, um dem Hund die nötige Ersatzbeschäftigung zur Jagd bieten zu können. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann die Rasse ca. 12 bis 14 Jahre alt werden.

 

 Weitere Infos bei WUFF unter: http://wuff-online.com/pics/artikel/2005/07/ridgeback.pdf

 

 

Rottweiler

 

Ehemals wurde er als Rottweiler Metzgerhund bezeichnet, da er half, das Vieh zum Schlachthof zu treiben. Auch zum Karrenziehen wurde er aufgrund seiner Kraft eingesetzt. Dank skrupelloser Menschen erlangte er den Ruf, gefährlich und bissig zu sein, da es in deren Händen immer wieder zu Beißvorfällen kam. 

 

Zum Rassestandard der Vergangenheit gehörte das Kupieren der Rute, welches dem „Rotti“ einen schärferen Ausdruck verlieh. Dieses ist seit 1998 in Deutschland endlich verboten.

 

Der Rottweiler verfügt zwar über einen starken Schutztrieb, jedoch handelt es sich nicht um einen von Natur aus aggressiven Hund. Er ist im Gegenteil äußerst anhänglich und arbeitsfreudig. Er ist sehr intelligent und braucht daher eine konsequente Erziehung (bestimmtes aber freundliches Vorgehen, ohne Härte). Er ist robust, freundlich, nervenfest, zuverlässig und kinderlieb.

 

Er liebt engen Familienanschluss und sollte (wie jeder andere Hund auch) gut sozialisiert werden. Von unbekannten Personen lässt er sich nicht gern anfassen (auch diese Erfahrung habe ich schon gemacht – zuerst wurde ich angeknurrt und eine Stunde später folgte mir „der Herr“ lammfromm und wie ein Dackel).

 

Leider hat der Rottweiler häufig mit Herzproblemen oder Krebs zu kämpfen. Aufgrund dessen und seiner Körpermasse liegt seine Lebenserwartung nur bei etwa 10 Jahren.

 

Weitere Infos bei WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1141

 

 

Samojede

 

In Bearbeitung.

 

Weitere Informationen bei WUFF unter: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=577

 

 

Spitz

  

Auch diese Rasse hat ihren Ursprung hier in Deutschland. Es gibt sie in 5 Varianten (Wolf-/Groß-/Mittel-/Klein- und Zwergspitz). Spitze gehen auf den steinzeitlichen Torfhund zurück, später wurden sie als Bauernhunde vom Adel toleriert, da sie äußerst hoftreu waren und nicht jagen gingen. Sie hilten die Höfe von Ratten und Mäusen frei und halfen beim Hüten von z. B. Gänsen.

 

Der Spitz neigt zu einer sehr engen Bindung an seinen Hundeführer. Er ist äußerst mutig gegenüber anderen Hunden (auch wenn diese größer sind), ist wachsam, tapfer, heiter, lebhaft, aufmerksam und verfügt über ein sehr gutes Gedächtnis. Fremden gegenüber ist er misstrauisch/reserviert. Je kleiner die Variante ist, desto sensibler, anhänglicher und bellfreudiger sind die Hunde. Sie sind auch heute noch sehr hoftreu und neigen nicht zum Streunen. Spitze ordnen sich nicht leicht unter und sind nicht ganz einfach in der Erziehung. Daher fordern sie ein hohes Maß an Konsequenz von ihrem Besitzer.

 

  

Sein Fell muss mehrfach in der Woche gebürstet werden, um nicht gänzlich zu verfilzen. Je nach Größe können Spitze zwischen 12 und 15 Jahre alt werden.

 

Weitere Informationen bei WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=1193

 

 

Straßenhunde

 

Als solche werden Hunde bezeichnet, die entweder ausgesetzt werden und sich dann auf der Straße durchschlagen müssen oder dort zur Welt kommen und aufwachsen. Häufig leben Straßenhunde bereits in der x-ten Generation in diesen Verhältnissen. Diese Hunde sind dem Menschen gegenüber scheu (Futter erbetteln ja, anfassen nein) und häufig erfährt auch deren Nachwuchs in den ersten Lebenswochen keinerlei Kontakt zu uns (Fazit: fehlende Prägung). Welpen, die in den ersten Tagen und Wochen ihres Lebens keine Menschen kennen gelernt haben, bleiben ein Leben lang scheu; dieses Lernen kann man leider nicht mehr „aufholen“. Was ihnen beim Umgang mit uns Menschen fehlt, machen sie untereinander – zumeist – wieder wett, da sie extrem sozialverträglich mit Artgenossen sind.

 

Straßenhunde gehören in vielen südlichen und östlichen Ländern (Spanien inkl. seiner Inseln, Rumänien, Griechenland, Türkei - um nur einige zu nennen) zum Alltag. Ich erinnere mich noch gut an die vielen Hunde, die sich abends an einem Strand in Portugal versammelten – sie taten mir leid. So wie mir (ich war damals noch keine 10 Jahre alt) ergeht es vielen Touristen, die in diese Länder reisen. Nicht selten wird eine solch „bemitleidenswerte Kreatur“ eingepackt und mit nach Hause genommen. Leider machen sich viele Menschen in diesen Momenten keine Gedanken darüber, in welch, für die Tiere oftmals schwierige, Lebensverhältnisse sie die Hunde „entführen“. Viele Vierbeiner sind in unseren Breiten mit dem Geschehen um sie herum schier überfordert. Zu viele unbekannte Umwelteinflüsse strömen auf sie ein, sie müssen an der Leine gehen und wurden ihrer Freiheit beraubt. Viele der neuen Hundebesitzer sehen sich einer Aufgabe gegenüber, die sie nicht lösen können. Oftmals verfügen diese Straßenhunde über einen enormen Jagdtrieb, der ihnen bis dahin neben dem Betteln und Müll fressen zum Überleben verhalf. Prägung und Sozialisation auf den Menschen sind häufig Fehlanzeige, so dass die Hunde in ständigem Stress leben. Sind die Hunde gut auf Menschen und Artgenossen sozialisiert, handelt es sich zumeist um sehr friedfertige, sensible, sanftmütige und oftmals ruhige Hunde, die die Gesellschaft von uns Menschen sehr genießen.

 

Straßenhunde stellen für ihre neuen Besitzer eine große Herausforderung dar (natürlich gibt es unter ihnen auch Exemplare, die einfach dankbar über einen gemütlichen Platz am Ofen sind) und ein hohes Maß an Geduld ist gefragt. Man sollte sich in jedem Fall (wie vor jeder Anschaffung eines Tieres) genau Gedanken dazu machen, auf was man sich womöglich einlässt und ob man den gestellten Anforderungen gerecht werden kann. Man muss leider sagen, dass es teilweise für die Tiere die bessere Alternative ist, ein kurzes Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu führen, anstatt ein langes in Angst und hinter Gittern, da die Menschen mit ihnen nicht zurechtkommen und mit der Situation völlig überfordert sind. Manche Hunde sind in unser Leben einfach nicht zu integrieren und dessen muss man sich bewusst sein.

 

Trotz allem leisten die Tierschützer in den besagten Ländern Großes und ich bewundere deren Engagement; so steht doch nicht zuletzt die Hilfe vor Ort mit an erster Stelle. Das Denken der ortansässigen Menschen muss sich ändern, damit die Tiere künftig mit mehr Respekt behandelt werden. Doch dies ist noch ein langer Weg.

 

Artikel zum Thema Straßenhunde in der WUFF: http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=609

 

 

Tibetdogge/Do Khyi

 

In Bearbeitung.

**Anmerkung: Sollten Sie bestimmte Begriffe nicht verstehen, sehen Sie doch im nebenstehenden kleine Hunde-Lexikon nach. Ich habe an dieser Stelle versucht, die gängigsten und auf dieser Seite verwendeten Fachausdrücke verständlich zu erklären. Sollten Sie weitere Ideen/Anregungen oder Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, diese an mich weiter zu geben.

 

Sie können auch gern einen eigenen Text zu Ihrer Lieblingsrasse schreiben und ihn mir schicken, damit ich ihn hier einstellen kann.